Ironman Italy Cervia 2017

Gut gelaunt und fit startete Georg Pieber beim Ironman Italy Cervia.

Er finishte in einer persönlichen Bestzeit von 11:19:40.

Gratualtion!!!

Sein Beitrag dazu...

Ironman Italy - Emilia Romana
(3,8 - 185 - 42,2)

Bei der Wettkampfbesprechung am Freitag wurde uns vom Rennleiter schon angekündigt, dass das ein ganz spezieller IM werden würde.
Swim - Run (langer Weg in und durch die Wechselzone) - Bike (185 km weil es sich mit den Straßen so besser ausgeht) - Run (langer Weg durch die Wechselzone) - Run.

Am Samstag um ca. 8h bin ich ins Wasser - RollingStart. Beim Schwimmen ist es mir sehr gut gegangen. Nur nach dem Landgang nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke hab ich kurz den Rhythmus verloren. Aus dem Wasser bin ich für mich in guten 1:14:25.

Voll motiviert gings zuerst zur und dann durch die Wechselzone.

Am Rad bin ich konstant meine Watt gefahren. Ausreißer nach Oben nur beim Überholen von Gruppen und der geplante längere Ausreißer beim Bergaufstück nach Bertinoro. Die erste Runde war noch sehr locker, in der zweiten Runde war es dann schon etwas zäher. Vor Allem der Gegenwind auf den letzten 20 km war nicht so nett 

Obwohl ich im Schnitt um 20 Watt mehr gefahren bin als letztes Jahr in Kärnten, war die Zeit bis auf die Minute gleich wie letztes Jahr 

Nach 185km am Rad freute ich mich schon aufs Laufen 

Die ersten 10km wie geplant in 5:20 min/km angelaufen. Nach gut 13km wars dann aber schlagartig vorbei und laufen war plötzlich nicht mehr möglich - mein Körper war einfach leer. Nachdem ich 3 Labstellen geplündert habe, bin ich wieder ins Laufen gekommen. Zuerst ganz langsam aber bis zum Schluss wieder auf unter 5:30 min/km.

Nach 11:19:40 war ich dann im Ziel; glücklich aber etwas gezeichnet vom Wettkampf 

Die Erfahrung, die ich mitnehme: Eine Langdistanz ist so lange und physisch und psychisch so fordernd, dass man sie einfach nicht wirklich planen kann; somit aus der Aufgabe, die einem die Strecke, der Körper und der Kopf gibt, das Beste machen muss